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Wie viel kostet eine Homepage (Webseite)?

Die Kosten einer Webseite unterscheiden sich je nach Leistungsumfang. Als Richtwert kann man von einem Preis zwischen 2.000€ bis 15.000€ ausgehen. In diesem Blog-Beitrag werde ich dir aus langjähriger Erfahrung als Webdesigner die Gründe und Abhängigkeiten dieser Kosten genauer aufschlüsseln, sowie dir einige Tipps geben, wie sich unnötige Kosten vermeiden lassen.

Wie setzen sich die Kosten für die Erstellung einer Webseite zusammen?

Es gibt einige ausschlaggebende Kriterien, die den Preis einer Homepage beeinflussen. Grundsätzlich empfehle ich dir, egal über welche Agentur du deine Homepage erstellen lässt, immer einen Pauschalpreis vorab auszumachen. Das schützt dich vor unvorhergesehenen Kosten und bietet eine faire Grundlage für beide Seiten.

Nachdem es im Webdesign meist keine enorm hohen Kosten für Tools oder Grundlagen gibt (natürlich gibt es auch Ausnahmen), wird der Preis maßgeblich durch den Zeitaufwand bestimmt. Die größten Einflussfaktoren der Kosten deiner Webseite sind:

  • System auf dem die Webseite aufgebaut wird
  • Funktionsumfang
  • Qualität, Umfang und Vorhandensein der Inhalte
  • Weiterführende Maßnahmen (SEO, Hosting, Betreuung)

Wie kann ich die Kosten senken?

Die wichtigsten Einflussfaktoren zu kennen kann dir helfen, den Preis deiner Webseite so gering wie möglich zu halten und unnötige Mehrkosten zu vermeiden. Es folgen meine Top 4 Tipps auf die du achten solltest, um einen fairen & kostenschonenden Preis für deine Webseite zu erhalten:

Tipp 1: Achte auf das CMS!

Ein Content Management System (CMS) sorgt für eine einfachere Erstellung deiner Webseite und ermöglicht es dir, nach Fertigstellung deine Webseite selbst zu verwalten. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen den einzelnen Systemen die den Erstellungs-Aufwand erhöhen können, ohne das Ergebnis für dich spürbar besser zu machen.

✅ Mein Tipp: Ich empfehle dir mit einer Agentur zu arbeiten, die Webseiten auf Basis von WordPress erstellt, dem meistgenutzten CMS unserer Zeit. Das sorgt für eine zeitlich effektive Erstellung und bietet dir eine schnell erlernbare Möglichkeit der Selbstverwaltung (z.B. ändern von Inhalten, Bilder austauschen etc.). Neben vielen anderen Vorteilen die WordPress bietet, gibt es für dieses System auch viele kostenlose Plugins, welche deine Webseite nachträglich mit neuen, tollen Funktionen erweitern können.

Tipp 2: Bereite Inhalte vor & lass dich nicht mit Unterseiten abzocken.

Es gibt Agenturen, die Ihre Preise von der Anzahl der Unterseiten abhängig machen. Das ist jedoch eine veraltete, ungenaue und nicht immer faire Art der Preisgestaltung. Es gibt nämlich Unterseiten mit sehr geringem Aufwand, wie das Impressum oder die Kontaktseite und es gibt Seiten mit sehr hohem Aufwand, wie z.B. weitreichend beschreibende Unterseiten einer spezifischen Dienstleistung.

Für jede Seite den selben Preis zu verlangen, egal ob man 2 Stunden oder 15 Stunden für die Erstellung benötigt, wäre willkürlich und kann dazu führen, dass man für kleinere Seiten einen viel zu hohen Preis bezahlt, denn bemessen wird in diesem Preismodell eher nach dem höchstmöglichen Aufwand und nicht andersherum.

✅ Mein Tipp: Achte darauf, dass die Agentur deiner Wahl den Aufwand auf Basis des tatsächlichen Inhalts & dessen Aufbereitung berechnet. Wenn du genügend Texte & hochauflösende Bilder zur Verfügung stellst, eventuell sogar eine grobe Struktur vor Augen hast, erspart das der Web-Agentur Zeit und das sollte sich auch preislich zu deinen Gunsten auswirken. Abgesehen davon bekommst du mit dieser Methode auf jeden Fall einen fairen Preis auf Basis deiner Anforderungen – ohne böse Überraschungen.

Übrigens: bei twoDesign arbeiten wir ausschließlich mit Pauschalpreisen auf Basis des wirklichen Aufwands. Somit garantieren wir maximale Transparenz und eine faire Preisgestaltung für beide Seiten! Fordere jetzt ein kostenloses Angebot für deine neue Homepage an.

Tipp 3: Lass dir keine unnötigen Funktionen andrehen!

Es gibt viele Plugins und Funktionen da draußen, die „nice to have“ sind oder auf den ersten Blick so erscheinen, als würden es nicht schaden können dies und das auch noch zu haben. Aber Achtung: Manchmal ist weniger mehr – aber auf jeden Fall ist mehr nicht immer gleich besser. Aufwendige Zusatz-Funktionen können ein ganz schöner Preistreiber & Performance-Killer sein, umso schlimmer ist es dann, wenn sie dir keinen echten Mehrwert bringen. 

✅ Mein Tipp: Beginne bei der Erstellung deiner neuen Homepage mit den Basics. Du hast immer noch die Möglichkeit, deine Webseite zu einem späteren Zeitpunkt zu erweitern. Überlege vor jeder Entscheidung über eine Zusatz-Funktion, ob die Kosten (sowohl preislich, als auch auf die Performance bezogen) gerechtfertigt sind und ob sie dir oder deinem User letztendlich auch einen echten Mehrwehrt bieten.

Tipp 4: Achtung vor verdächtig günstigen Angeboten von "Freiberuflern"!

Du wirst immer jemanden finden, der die deine Webseite zu einem günstigeren Preis erstellt. Vor allem der klassische „Student mit Nebenjob“ wird dir einen Preis machen, der weit unter dem einer Agentur liegt. Klar ist aber auch, dass du dich dabei auf ein Glücksspiel einlässt. Natürlich kann es sein, dass so jemand auch eine ansehnliche Webseite für dich baut – doch das Risiko ist hoch und nicht alles, auf das es ankommt, liegt nur im sichtbaren Bereich. 

Wichtige Performance-Themen sowie verlässlich & garantiert funktionierende Systeme, die nicht nach einem Jahr den Geist aufgeben, erhältst du letztendlich nur mit 100%iger Sicherheit von der Agentur deiner Vertrauens. Auch ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Agentur nach 1-2 Jahren noch für dich da ist, wesentlich höher als bei „Freiberuflern“.

Bedenke zudem, dass du bei einer Privatperson (die du wahrscheinlich auch ohne Rechnung bezahlen würdest) keinerlei Firma im Hintergrund und somit auch keine echte Haftung und Garantie hast, falls etwas schief geht. Zudem verzichtest du dabei auf wertvolle Erfahrung echter Web Designer und ihre professionelle Arbeit.

✅ Mein Tipp: Deine Webseite soll dir immer wesentlich mehr Geld bringen, als sie dich kostet. Denke daher darüber nach, was dir nachhaltig die Qualität und Funktionen bringt, die dich erfolgreich sein lassen und vergleiche Preise nur zwischen gleichwertigen Angeboten. Wie gesagt, billiger geht immer, aber denke auch daran: wer billig kauft, kauft zweimal.

Sollte dir das Angebot deiner Agentur dennoch zu teuer sein, sprich es offen und ehrlich an. Meistens findet sich ein Weg, bei dem man über Zahlungsmodalitäten, durch die Anpassung der Leistung, oder durch Aussicht auf weitere Projekte deinem Zielpreis doch näher kommt. Bei twoDesign gibt es zudem auch ein Prämien-System, bei dem du durch Weiterempfehlung Geld zurück erhältst.

Übrigens: Weitere interessante Infos zum Thema Billiganbieter und einen tollen Vergleich zwischen Agenturen und Baukastensystem findest du auf unserer Übersichtsseite zur Erstellung einer Homepage.

Fazit

Klar – Qualität hat ihren Preis, doch muss man Qualität auch nicht überbezahlen. Auf der anderen Seite ist jedoch auch Vorsicht vor verdächtig günstigen Preisen geboten. Wenn du die Tipps aus meiner langjährigen Erfahrung beachtest, solltest du immer einen fairen Preis für deine Homepage erhalten.